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Von Untermarchtal auf Umwegen nach Munderkingen
Donnerstag, 28. September 2023


Wenige Tage später fand dann die zweite Wanderung in dieser Region statt; allerdings bei wunderschönem sonnigem und warmem Wetter.

Mit Zug und Bus ging es nach Untermarchtal. Dort ging es zunächst zur Begrüßung zu dem von der Vorwoche schon bekanntem Rastplatz mit der Aussicht auf das ehemalige Schloss und das relativ neue Kloster der ‚Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul‘, das Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurde.

Hinter der Brücke der B311 folgten wir ein Stück dem Tal der Urdonau und von dort ging es dann allmählich immer weiter hinauf zum Sauberg. Dort gab es – verbunden mit schöner Aussicht – eine Rast. Die Aussicht umfasste den Bussen, das ehemalige Kloster Obermarchtal und den Schicksalsberg der Vorwoche, den Hochberg. Von den Alpen war leider nichts zu sehen. Es folgte der Abstieg zum Schloss Mochental, an dem uns Richard Umstadt die ehemalige und heutige Nutzung durch eine Galerie erläuterte. Nachdem auch die Schlossschenke öffnete, nutzten dies einige Teilnehmer auch zum Genuss von Kuchen und Getränken.

Es folgte der Rückweg nach Munderkingen. Wir kamen an der Frauenbergkirche vorbei. Diese ist bis heute eine beliebte Wallfahrtskirche mit einem Gnadenbild Marias im barocken Hochaltar. Hier war früher ein alemannisches Quellheiligtum. Weiterhin entstand hier eine Sage, nach der eine Frau beim Trinken aus dem Brunnen vor der Kirche Schlangenlaich zu sich nahm und bald danach einen beachtlichen Umfang erreichte (‚Die Rond von Munderkingen‘). Dank der Gebete wurde die Frau von 62 Schlangen befreit. Man grub dann den Brunnen aus und fand am Grund eine mehrere Meter lange ‚alte Schlange‘, die auch in der Kirche dargestellt wurde. Um weitere Zwischenfälle dieser Art zu vermeiden, verschloss man den Brunnen mit einer zwiebelförmigen Haube.

Von dort war es dann nur noch ein kurzes Stück bis zum Bahnhof in Munderkingen und der kurz davor gelegenen Gaststätte Rose, die auch dieses Mal wieder Ort der Schlusseinkehr war, bevor es dann wieder mit dem Zug zurück nach Ulm ging.
 
Von Untermarchtal auf Umwegen nach Munderkingen (801 kByte)
 
 
 
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