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Streuobstwanderung mit Brennereibesuch des Albverein Donau-Blau-Gau

Am Samstag den 12. April trafen sich bei herrlichem Frühlingswetter etwa 35 Mitglieder von unterschiedlichen Ortsgruppen des Albverein Donau-Blau Gaus mittags an der Donauhalle in Berghülen. Diese Wanderung war die letzte Gauveranstaltung unter dem Motto „Streuobstwiesen“, die der Donau-Blau -Gau veranstaltete.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Gauvorsitzende Ursula Geister führte der Wanderwart Heinz Frank der Albvereinsortsgruppe Berghülen, die die Wanderung organisierten, in das Thema Streuobstwiesen ein. So erfuhren die Teilnehmer, dass in den 50ziger Jahren des letzten Jahrhunderts noch 1.5 Mio. Hektar Streuobstwiesen existierten, aber heute nur noch ca. 250 000 Hektar vorhanden sind mit fallender Tendenz. Dadurch sind viele alte Obstbaumsorten verschwunden und auch viele Pflanzen und Tiere, die in dem wichtigen Biotop Streuobstwiese leben, haben wesentlich weniger Lebensraum. Während der Wanderung selbst übernahm dann der Wegewart der Ortsgruppe Werner Schöll, der auch zertifizierter Obstbaumpflegewart ist, die Informierung der Teilnehmer. An der ersten großen Streuobstwiese stellte er uns die Schnittgrundlagen auf Basis der verschiedeneren Zweige für Apfelbäume vor und zeigte uns neu aufgetretene Baumkrankheiten durch Schädlinge und Pilze vor an einem Baum, der deshalb gefällt werden muss. Interessant war auch, dass an jedem Baum eine Infotafel mit QR-Code hängt, die über Sorte, Reifetyp, Erntemonat und weitere Themen informiert.

Auf der weiteren Wanderung durch die Felder um Berghülen hat dann die Ortsgruppe Berghülen an einer Hütte zu einer deftigen Brotzeit eingeladen. Bei Apfelsaft, Schwäbischem Most, Partywasserwecken mit Griebenschmalz und Leberwurst konnte herrlich unter Obstbäumen gevespert werden. Nach einem mühsamen Aufbruch erwartete uns ein Besuch an einem Alpaka Gehege. Es folgte ein weiterer Highlight der Wanderung, denn Werner Schöll zeigte uns nun an zwei jungen Bäumen mit vielen Erklärungen wie junge Apfelbäume geschnitten werden.

Nachdem sich die Gruppe bei Heinz Frank für die Organisation und bei Werner Schöll für die tolle Führung unter großem Beifall bedankt hat, endete die Wanderung bei einer Einkehr in eine Besenwirtschaft mit selbstgemachtem Most und hervorragenden Dinetten. Ein Angebot von sehr guten selbstgemachten Obstschnäpsen und Likören lud zusätzlich zum Probieren und Mitnehmen ein.

Damit endet der Zyklus der Wanderungen und Events zum Thema Streuobstwiesen des Donau-Blau-Gau. Den Organisatoren und durchführenden Ortsgruppen soll an dieser Stelle noch einmal herzlicher Dank für ihre tollen Aktionen ausgesprochen werden.

Jürgen Hess
 
 
 
 
 
 
 
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